Naturräume und Landnutzung

Im bayerischen Maineinzugsgebiet werden 48 Naturräume unterschieden. Die flächenmäßig größten sind das Mittelfränkische Becken, die Nördliche Frankenalb, der Sandsteinspessart, der Steigerwald, das obermainische Hügelland, das Itz-Baunach-Hügelland und die Südrhön.

Bei der Landnutzung dominieren Land- und Forstwirtschaft. Ausgedehntere Siedlungen finden sich überwiegend an den großen Flussläufen; die weitläufigen land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen in den Mittelgebirgsregionen sind demgegenüber nur dünn besiedelt.

Teilgebiet Oberer Main

Das Teilgebiet Oberer Main hat einen hohen Waldanteil von über 60 Prozent. Die größeren Waldgebiete liegen im Bereich der Grundgebirge im Nordosten und Osten (Thüringer Wald bis Fichtelgebirge) sowie im Bereich des Albanstiegs im Süden des Teilgebietes. Rund 34 Prozent des Teilgebietes werden landwirtschaftlich genutzt, wobei insbesondere Ackerbau betrieben wird.

Teilgebiet Regnitz

In diesem Teilgebiet sind rund 40 Prozent der Fläche mit Wald bedeckt. Damit liegt der Waldanteil deutlich über dem Landesdurchschnitt. Große zusammenhängende Waldgebiete mit hohem Kiefernanteil sind der Nürnberger Reichswald östlich von Rednitz und Regnitz, der Veldensteiner Forst auf der nördlichen Frankenalb und der Steigerwald im Westen. Etwa 50 Prozent des Gebietes werden landwirtschaftlich genutzt. Ackerlagen sind vor allem die Keuper- und Albhochflächen. Der Grünlandanteil von 8 Prozent konzentriert sich auf die Flussauen. Darüber hinaus prägen regionale Schwerpunkte für Obstbau, Weinbau, Hopfenanbau, Gemüsebau und Teichwirtschaft das Regnitzgebiet.

Teilgebiet Unterer Main

Mit den Höhenzügen Spessart, Odenwald und Rhön ist das Teilgebiet Unterer Main eines der waldreichsten Gebiete Bayerns. Der Waldanteil beträgt auch hier rund 40 Prozent. Daneben prägen landwirtschaftliche Flächen (ca. 45 Prozent der Gesamtfläche) mit einem großen Anteil an Ackerflächen das Landschaftsbild.