Inhalte

Kartenthema „Eintrittswahrscheinlichkeiten“

In den Hochwassergefahrenkarten zum Thema „Eintrittswahrscheinlichkeiten“ sind die Überschwemmungsflächen bei einem 100-jährlichen (dunkles blau) und bei einem Extremhochwasser (helles blau) dargestellt.

Darüber hinaus enthalten die Karten:

  • das eigentliche Gewässer,
  • Grenzen von Gebietskörperschaften (Landes-, Kreis-, Gemeinde-/Stadtgrenzen),
  • bestehende Anlagen des technischen Hochwasserschutzes, unterschieden nach linienhaften Elementen (z.B. Deiche, Hochwasserschutzwände) und Rückhaltungen, wobei bei den linienhaften Elementen noch weitergehend nach ortsfesten Bauwerken und mobilen Elementen unterschieden wird,
  • Gewässerpegel,
  • Betrachtungsgrenzen: sie kennzeichnen zum einen den Beginn eines mit einem potentiell signifikanten Hochwasserrisiko behafteten Gewässerabschnitts und zum anderen die in die Betrachtungen einbezogenen Mündungsbereiche und Unterläufe einmündender Nebengewässer. Sie sollen verdeutlichen, dass jenseits der Betrachtungsgrenzen sehr wohl eine Hochwasserbetroffenheit bestehen kann, diese aber nicht die Signifikanzkriterien bei der Festlegung der Risikogewässer erfüllt hat. Aus dem Fehlen von Überschwemmungsflächen darf nicht der Schluss gezogen werden, dass in diesen Bereichen keine Hochwassergefährdung besteht,
  • zusätzliche Überschwemmungsflächen hinter Hochwasserschutzanlagen, die bei Versagen der Anlagen in etwa entstehen werden. Dieser Fall stellt eine erste Abschätzung dar. Es wurden keine Bruchszenarien der Schutzanlagen berechnet. Insofern können die tatsächlichen Überflutungen – je nach Art und Lage der Bruchstelle – von der Abschätzung abweichen.

Kartenthema „Wassertiefen“

In den Hochwassergefahrenkarten zum Thema „Wassertiefen“ sind – getrennt für jeden Hochwasserabfluss – die Wassertiefen bei einem 100-jährlichen bzw. bei einem Extremhochwasser in fünf Tiefenklassen dargestellt (abgestufte Blautöne).

Weitere Karteninhalte

Darüber hinaus enthalten die Karten:

  • Grenzen von Gebietskörperschaften (Landes-, Kreis-, Gemeinde-/Stadtgrenzen),
  • bestehende Anlagen des technischen Hochwasserschutzes, unterschieden nach linienhaften Elementen (z.B. Deiche, Hochwasserschutzwände) und Rückhaltungen, wobei bei den linienhaften Elementen noch weitergehend nach ortsfesten Bauwerken und mobilen Elementen unterschieden wird,
  • Gewässerpegel,
  • Betrachtungsgrenzen, sie kennzeichnen zum einen den Beginn eines mit einem potentiell signifikanten Hochwasserrisiko behafteten Gewässerabschnitts und zum anderen die in die Betrachtungen einbezogenen Mündungsbereiche und Unterläufe einmündender Nebengewässer. Sie sollen verdeutlichen, dass jenseits sehr wohl eine Hochwasserbetroffenheit bestehen kann, diese aber nicht die Signifikanzkriterien bei der Festlegung der Risikogewässer erfüllt hat. Aus dem Fehlen von Überschwemmungsflächen darf nicht der Schluss gezogen werden, dass in diesen Bereichen keine Hochwassergefährdung besteht.

Die Hochwassergefahrenkarten für den baden-württembergischen Teil der Tauber befinden sich zurzeit noch in der Abstimmung. Sie werden nach diesem Prozess in den Hochwasserrisikomanagement-Plan Einzugsgebiet bayerischer Main integriert. Vorübergehend sind die Überschwemmungsgrenzen linienhaft für HQ100 und HQextrem ohne Wassertiefen dargestellt.