Evaluation 2016

2010 wurden im Rahmen des Hochwasserrisikomanagements viele Maßnahmen zur Risikoreduktion geplant. Wie sieht die Praxis aus? Werden die geplanten Maßnahmen umgesetzt? Hat sich die Risikosituation subjektiv bereits verbessert? Oder sind weitere Maßnahmen notwendig, um die angestrebte Verbesserung der Risikosituation zu erreichen? Diesen Fragen nachgegangen ist eine Zwischenabfrage (Evaluation) im Jahr 2016. Alle von Überschwemmungen durch die Risikogewässer bedrohten Kommunen wurden erneut befragt. Die Wasserwirtschaftsämter standen ihnen dabei beratend zur Seite. Die Ergebnisse werden im Folgenden anhand einiger Karten sowie in Ergebnisberichten für jede Planungseinheit dargestellt.

Übersicht Ergebnisse der Zwischenabfrage

Anhand von 3 Karten wird ein Überblick über die räumliche Verteilung der Ergebnisse dargestellt (Karten zum Vergrößern anklicken):

  • Karte o.l.: Kommunale Beteiligungsquote je Planungseinheit - Die durchschnittliche Beteiligungsquote im gesamten bayerischen Maingebiet lag bei 63%. Am geringsten war die Beteiligung in der Planungseinheit „Wiesent“ (39%). Mit 94% sehr hoch war die Beteiligung dagegen in der Planungseinheit „Roter und Weißer Main“.
  • Karte o.r.: Anteil der Kommunen je Planungseinheit, die zwischen 2010 und 2016 ein nach eigener Aussage signifikantes Hochwasser zu verzeichnen hatten – 4 Planungseinheiten (Fränkische Saale, Mainzuflüsse von Regnitz bis Fränkische Saale, Flusslauf Main ab Mündung Regnitz und Tauber) hatten vermehrt mit Hochwasserereignissen zu kämpfen. In großen Bereichen des Maineinzugsgebiets fanden im befragten Zeitraum jedoch keine nennenswerten Hochwasserereignisse statt.
  • Karte u.l.: subjektive Einschätzung der Risikoveränderung seit 2010 – Generell überwiegt die Einschätzung, dass die Risikosituation unverändert ist. Dies gilt im Wesentlichen auch in den rosa und hellgrün eingefärbten Bereichen. Diese farbigen Planungseinheiten lassen jedoch eine leichte Tendenz erkennen. 3 der 4 in den letzten Jahren verstärkt von Hochwasser betroffenen Planungseinheiten (Mainzuflüsse von Regnitz bis Fränkische Saale, Flusslauf Main ab Mündung Regnitz und Tauber) verzeichnen einen leichten Risikoanstieg bei der subjektiven Einschätzung der Kommunen. In den 3 Planungseinheiten am Oberlauf des Mains und seiner Nebenflüsse ist das Risiko tendenziell gesunken. Allerdings wurden hier in den letzten Jahren auch kaum negative Erfahrungen mit Hochwasserereignissen gemacht.

Ergebnisse in den Planungseinheiten

Wie weit sind die Maßnahmen in meiner Planungseinheit umgesetzt? Welche Einzelmaßnahme ist besonders weit in der Umsetzung, welche bereitet besondere Probleme? Wie sind die Anteile der Risikoeinschätzungen der Kommunen in der Planungseinheit Pegnitz?
Klicken Sie auf eine Planungseinheit und erhalten Sie Informationen zur Risikobewertung und der Maßnahmenevaluation in der jeweiligen Planungseinheit.

Karte, Übersicht Planungseinheiten

Planungseinheit: „Flusslauf Main ab Mündung Regnitz“ [PDF]

Planungseinheit : „Mainzuflüsse von Fränkischer Saale bis Kahl“ [PDF]

Planungseinheit: „Tauber“ [PDF]

Planungseinheit: „Fränkische Saale“ [PDF]

Planungseinheit: „Mainzuflüsse von Regnitz bis Fränkische Saale“[PDF]

Planungseinheit: „Untere Regnitz und Aisch“[PDF]

Planungseinheit: „Wiesent“ [PDF]

Planungseinheit: „Obere Regnitz“ [PDF]

Planungseinheit: „Pegnitz“ [PDF]

Planungseinheit: „Rednitz und Rezat“ [PDF]

Planungseinheit: „Oberlauf Main und Itz“ [PDF]

Planungseinheit: „Rodach“ [PDF]

Planungseinheit: „Roter und Weißer Main“ [PDF]